referenzen2009


 

1.10.09

 

  Carmen mit Laika

 

 

Links Laika

 

Liebe Ute,

endlich komme ich dazu mal was zu schreiben.

Vielen Dank für deine Hilfe.

Wir haben mit Laika unserer Mini-Aussie Hündin wirklich einen Traumhund.

Allerdings haben wir sie als Welpe von einer sogenannten -Züchterin- total verängstigt bekommen.

Lt. Züchterin war sie nur zurückhaltend.Sie lief an keiner Mülltonne vorbei, hatte Panik vor allem und jedem.

Du warst unsere letzte Hoffnung.Wir haben im letzten Jahr viel gearbeitet und es läuft super.

Du hast uns den richtigen Weg gezeigt.Natürlich ist Laika immer noch zurückhaltend, wird nie der freche Draufgänger - aber das wollen wir ja nicht.

Wir wollen einen Familienhund, den haben wir, der ist jetzt viel ausgeglichener, fährt mit uns Fahrrad und ist einfach super.

Nochmal herzlichen Dank.

Liebe Grüße aus Walldorf Carmen mit Laika

 

 

15.9.09 

Wesenstest bestanden

 Lobo und Patricia

 

Lobi und ich sind seit 4 ¾ Jahren ein Paar. Ich hatte ihn im September 2004 in einem Tierheim „gefunden“ übers Internet. Ich verliebte mich auf Anhieb in diese „süße Fresse“ und so also nix wie hin, Gassi gehen, mitnehmen.

Man sagte mir bereits, daß er insgesamt 3 mal schon wieder abgegeben wurde. Zweimal von einer Frau, die keine Zeit hatte und einmal von Italienern mit Bambinis, die er geknappt haben soll.

Lobi war damals 9 Monate alt und ich fing mit ihm an, zu arbeiten, wie mit meinem vorigen Hund, einem Rotti, auch. Er entwickelte sich auch gut und war immer eifrig, zeigte sich normal mit anderen Hunden, und, solange ich da war, war für ihn auch alles andere ok.

Mit der Zeit erwies sich aber seine übergroße Ängstlichkeit und Schreckhaftigkeit als bleibend. Er schien fast nichts im Leben zu kennen und war Leuten gegenüber SEHR reserviert. Wenn er nicht ausweichen konnte, schnappte er auch mal schnell. Sozialisierung praktisch Fehlanzeige....

Soweit die Turboversion. Dann im Mai 09 stand unser Gartentörchen ausgerechnet in dem Moment offen, als ich hinterm Haus war und so konnte Lobi entweichen. Und wie es der Teufel will, lief just in diesem Moment eine Frau draußen vorbei, die nichts Besseres zu tun hatte, als ihren Hund auf den Arm zu nehmen. Da Lobi noch nie jemanden ansprang oder gar aggressiv anging, denke ich, daß die Frau nach Lobi gefuchtelt hat oder was auch immer – jedenfalls sprang er wohl nach dem Hund, erwischte aber die Frau und verletzte diese am Arm.

So kamen wir zu unserer Anzeige und der Auflage eines Wesenstests.Da ich hier in der Gegend schon in der Vergangenheit vergeblich versucht habe, eine „Hundeschule“ zu finden, die man „gebrauchen“ kann, suchte ich übers Internet. Ich suchte außerdem eher nach „Hundetherapeut“, denn den üblichen Gehorsam hatte Lobi eigentlich soweit ganz gut drauf – DAS brauchten wir also nicht so wirklich.

So kam ich an Ute mit meiner „tickenden Zeitbombe“ (Aussage eines Hundetrainers). Ute kam erst ein paarmal zu mir, um Hund und Frauchen zu Hause im Umgang zu beobachten. Dann auch auf dem Hundeplatz. Die Chemie zwischen Ute und mir stimmte meinerseits gleich. Sie schien mir sehr kompetent und zeigte auch extremen Einsatz

Schnell fanden sich ein paar Mängel in meiner Konsequenz und Verhalten Lobi gegenüber. Allerdings ahnte sie fast genauso schnell, daß dies nicht die einzige Ursache sein konnte. Nach 2 Wochen schon legte Ute mir dringend einen Schilddrüsentest für Lobi ans Herz. Sein überaus ängstliches Verhalten und einige Anzeichen mehr sprachen dafür. Gesagt, getan.

Und siehe da: Schilddrüsenunterfunktion! Seitdem wird Lobi nun mit Forthyron behandelt.

Außerdem wechselte ich auch das Futter, welches auch mit helfen kann, gesundheitliche Probleme zu vermeiden.Auch hier sah man schnell positive Veränderungen u.a. wurde das Fell  noch seidiger und glänzender.

 

Es verging Woche um Woche ohne daß sich gravierende Veränderungen in Lobis Verhalten gezeigt hätten. Ja – wir bekamen es hin, den Gehorsam zu verbessern und daß er auch alleine blieb ohne sich halb tot zu bellen. Er wurde insgesamt auch ruhiger.Aber die Angst und Reserviertheit anderen Menschen gegenüber blieb. Ohne Maulkorb ging nix.

Ich arbeitete mit Lobi sehr konzentriert und versuchte immer umzusetzen, was Ute mir aufgetragen hatte. Das sah man auch alles – doch bei jedem energischen Wort fiel Lobi förmlich zusammen, obwohl ich ihm nie was getan habe. Also versuchen mit Clicker...aber auf einmal zuckte er sogar bei dem Klick zusammen.

Dann auf einmal gab es einen Tag, wo ich genau sah, es hat etwas „klick“ gemacht bei meinem Monster. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Ich konnte nicht genau sagen, was es war, aber es war definitiv etwas anders! Das war so ungefähr nach 8 Wochen. Die Schilddrüsenhormone taten ihre Wirkung.

Von da an ging es steil bergauf: Lobi zeigte sich ausdauernder, fröhlicher, zutraulicher – jeder sah, daß er sich verändert hat. Wir arbeiteten zwar weiter mit Maulkorb, aber die Arbeit in der Gruppe, etc. war schon extrem anders als zu Beginn.Der Hund schaute ganz anders, ließ sich anfassen ohne zu knurren, etc.

Das Ordnungsamt nervte und nervte und zwang uns so, wohl oder übel einen Termin zum Wesenstest zu machen. Ich zog es noch etwas raus und so wurde es der 09.09.09.

Im Vorfeld hatte Ute Lobi und mir noch die Möglichkeit geboten, die Bedrohung mal auszuprobieren. Jetzt, wo Lobi sich so verändert hatte, wollten wir die Chancen für den Wesenstest austarieren, denn die Bedrohung war eigentlich der einzige Knackpunkt. Zweimal konnten wir das mit Hilfe eines RZV Helfers ausprobieren und beide Male waren sehr vielversprechend.

So meinte Ute also, wir sollten guten Mutes sein. Trotzdem bat ich sie zum Test mitzukommen.

Ich zitterte nicht nur wegen Lobi, denn auch ich hatte ja eine Sachkundeprüfung zu absolvieren. Also doppelt Stress...

Der Tag kam....09.09.09....für alle heiratswütigen ein tolles Datum – für mich Tag der Wahrheit....

Fremder Platz, fremder Mann, Frauchen leidlich aufgeregt....wie sollte da erst Lobi drauf sein? Schicksalsergeben tapsten wir aufs Gelände. Lobi wurde etwas von uns weg angebunden und fiepte ständig rum. Na toll, dachte ich – das fängt ja gut an!

Dann die Prüfungsfragen – schwitz...nix wie durch durch den Fragenwald und abgeben. „Willst Du nicht noch einmal drüber sehen?“ fragte Ute. Kopfschütteln meinerseits.

Der Prüfer zieht die Kontrolle hin und hin.....und hin...ein paar positive Zeichen von Ute...dann: U N G L A U B L I C H.....0....in Worten N U L L Fehler! Ich glaubs immer noch nicht. Erste Hürde genommen.

Es geht also auf den Hundeplatz zur Unterordnung....alles tausendmal geübt....Lobi macht eine TOLLE Unterordnung.

 

Dann kommt der Teil, der uns die ganze Zeit im Nacken saß: die Bedrohung!

HerzindieHoserutsch....der Richter legt los und wir sehen das Wunder geschehen – es treibt mir immernoch die Freudentränen über die Wangen – Lobi reagiert fast wie im Lehrbuch, wie ein normaler Hund.

Tränen fließen, Ute und ich liegen uns im Arm.....jetzt ist alles egal...der Rest ist eh Pillepalle für uns. In der Stadt, Kinderwagen, Rentner, Radfahrer...perfekt!

Der Richter hochzufrieden und uns hochlobend – na, und wir erst: überglücklich und mit Stolz geschwellter Brust.

Ute sagt zwar, sie hätte mir nur geholfen, denn die Arbeit habe ich ja gemacht, aber ich sage: Sie hat das unmöglich erscheinende möglich gemacht!

Der Cocktail aus unserer Arbeit und ihrer Kompetenz in Sachen Hund und Schilddrüse hat aus Lobi jetzt schon einen anderen Hund gemacht! Wesenstest mit Bravour bestanden – auf zur BH !!

Ich freue mich schon auf die weitere Zeit.

DANKE Ute!

 

 

 

 

 

 

Übungswoche vom 07.09. bis 12.09.2009 in Rödermark bei Ute Riedner

 

Hallo Ute,

das waren tolle Tage bei Dir.

 

Danke für die vielen Tipps und die exzellente Anleitung.

Ganz gleich ob Unterordnung, Breitensport oder Fährte, für alles, was das

Hunde(sportler)herz begehrt, hast Du Rat und Hilfe parat.

Wir kommen gerne wieder.

Viele Grüße

Uschi Fiebig + Rika

 

 

 23.6.09

 

Meike und Torsten mit Pius

 

 

   

Ute kam zu uns, weil unser Rüde Pius praktisch keinen Besuch duldete und meinen Freund nicht akzeptieren wollte.

Er konnte nicht ohne die Gefahr geschnappt zu werden in meine Wohnung gelangen.

Auch wenn wir uns umarmten rasstete Pius häufig aus, so dass ein entspanntes Miteinander unmöglich schien.

Wir wussten, dass wir ein Rangordnungsproblem mit Pius hatten, die daraus zu ziehenden praktischen Konsequenzen führte uns Ute dann vor Augen.

Sie zeigte uns wie wir Pius gegenübertreten sollten, ihn verbal und durch Körpersprache auf sein unerwünschtes Verhalten aufmerksam zu machen hatten bzw. wie wir dieses Verhalten vermeiden.

Zunächst wurde Pius, fixiert an seinem Platz, von nun an mit in die problematische Situation genommen und Fehlverhalten korrigiert.

Insgesamt sollten wir Pius, der trotz allem unser Schmusebär war und sich stets unserer Aufmerksamkeit sicher sein konnte, wesentlich mehr ignorieren und ihn so an die unterste Stufe der Rangordnungsleiter verweisen.

Wir mussten lernen ihn als Hund ernst zu nehmen und ihm zunächst über Einschränkungen die Möglichkeit einzuräumen, sich Aufmerksamkeit und Lob für korrektes Verhalten zu erarbeiten.

 

Unsere Kommandos sollten ruhiger, klarer und bestimmter an ihn gerichtet werden und seinem Fehlverhalten hatte eine negative Konsequenz zu folgen. Wann immer wir mit Ute arbeiteten führte sie uns klar und deutlich vor Augen was wir in der konkreten Situation falsch (manchmal auch richtig ) gemacht hatten, sie ließ nicht locker und forderte uns immer wieder zu klaren Ansagen und sicherem Umgang auf.

 

Das ist denke ich das Besondere an Ute, ihr starker Wille, der einem nichts durchgehen lässt auf dem Weg zu Bindung und Vertrauen gegenüber seinem Vierbeiner.

 

Wir sind noch nicht am Ziel, aber mein Freund und ich können zwischenzeitlich Dank Ute entspannt miteinander leben. Wir sind ein ganzes Stück weiter gekommen und wir werden dran bleiben

 

  

 

 

 

 

 

 

 

3.3.09

 

 

   

Ich habe meinen mittlerweile fast 2jährigen Rüden Gitano
Mit 5,5 Monaten aus dem Tierheim geholt.
Er kommt ursprünglich aus Griechenland.
Er hatte eigentlich von Anfang an ein misstrauisches Verhalten
Fremden gegenüber, vor allem bei Kindern.
Zuerst habe ich es nicht weiter ernst genommen,
wenn das kleine Kerlchen Besucher angebellt hat,
sondern sogar eher allen Leuten Anweisungen gegeben,
wie sie sich benehmen sollen ;-)
Im Oktober des letzen Jahres waren wir dann aber an einem Punkt,
an dem ich ohne Hilfe nicht weiter wusste.
Wenn ich Gitano nur gesehen habe, war ich gestresst,
und ich habe hundertmal bereut, ihn überhaupt adoptiert zu haben.
Auf der Straße wurde sämtliche Leute massiv angebellt,
ich habe dann schon lieber gleich die Straßenseite gewechselt...
und hielt das für eine tolle Idee...
gebellt hat er aber trotzdem und erschien höchst aggressiv
Besuch in der Wohnung war eine Zumutung und versuchte ich zu vermeiden...
 
Und ich dachte langsam aber sicher, ich hätte einen vollkommen gestörten Köter...
...und sollte mit dem jetzt 10 Jahre verbringen ;-)
 
Nun und dann kamen wir zu Ute:
Sie machte mir sehr schnell klar,
dass unsere Rangordnung nicht so war wie sei sein soll,
und dass Gitano mich überhaupt nicht ernst nimmt-
schon gar nicht als Rudelführer,
und vermutete ein Schilddrüsenproblem.
Die ersten Wochen waren sehr anstrengend,
unser kompletter Alltag musste umgestaltet werden,
und ich in der Rangfolge hoch klettern.
Gitano wurde mit Schilddrüsen-Medikamenten eingestellt....
... erste Fortschritte zeigten sich sehr schnell
während der Übungen auf dem Hundeplatz,
bei denen er sehr eifrig und ungewöhnlich gehorsam mitmachte.
Mittlerweile weiß ich dank Ute,
wie ich mich zu verhalten habe, wenn wir Besuch bekommen...
und vor allem durch welches Verhalten ich ihn in Fehlern bestärke.
Wir können auf die Straße gehen,
ohne dass sämtliche Leute angebellt werden,
eigentlich ohne dass überhaupt jemand angebellt wird,
er läuft im Feld größtenteils ohne Leine und es klappt recht gut.
Das einzige Problem ist nach wie vor der Postbote,
denn wenn er den von weitem sieht, geht das Theater los...
aber wir arbeiten daran ;-)
Unser Alltag ist wesentlich entspannter geworden,
und ich bin recht sicher, das Gitano irgendwann ein recht wohlerzogener Hund sein wird.
 
Ein Riesen-Dankeschön daher an Dich liebe Ute,
ohne Deine Hilfe wären wir nie so weit gekommen...
 
 

 

  

3.5.09

  Anne, Klaus und Carolin Rüffer mit Oscar

                              

 

Oscar – Die Menschen-/Hunderziehung macht Fortschritte! 

Am 7. November 2008 wurde unsere Familie um ein zunächst schüchternes Familienmitglied erweitert – Oscar, ein 1 1/2jähriger, griechischer Colli-/Retriever-Mix aus dem Tierheim Egelsbach. Ich meldete ihn sofort bei einer Hundeschule an und kaufte verschiedene Bücher zum Thema „Hundeerziehung“, denn ich wollte einen agilen Hund, der gehorsam ist.

 

Spielen mit anderen Hunden ist für ihn das größte Erlebnis, deshalb rannte er hinter jedem ihm sympathischen Hund her und ich sah nur noch seine wedelnde Rute in einiger Entfernung. Mein energisches und mehrmaliges „Hier!!!“ überhörte er geflissentlich. Andere Hunde waren halt viel interessanter als ich. Das konnte und durfte so nicht weitergehen! Wie sollte ich aber für ihn so interessant werden!? Meine schlauen Bücher waren theoretisch sicher sehr gut, aber für „absolute Hundeanfänger“ in der Praxis nicht umsetzbar.  Die erste Hundeschule konnte mir dies in der Praxis auch nicht vermitteln, denn unsere Probleme waren nicht nur auf dem Hundeübungsplatz zu lösen, sondern fingen schon im alltäglichen Zusammenleben an. Weitere Hundevereine, die ich besuchte, schienen mir nach Probestunden sowie mehreren Beobachtungen und Gesprächen mit Trainern für meine Probleme nicht geeignet zu sein.

 

Durch einen glücklichen Zufall (!!!) fiel mir ein Flyer von Ute Riedner in die Hände. Als „Problemhund“ erschien mir Oscar zwar nicht, aber wenn Ute mit so genannten „Problemhunden“ trainierte, so musste sie mich auch über Oscars Verhalten aufklären können. – Schon bei Utes erstem Besuch (der meinem Ehemann überflüssig erschien und seiner Meinung nach durch Wohnungsfotos abgehandelt werden konnte) stellte unsere ganze Familie schnell fest, dass ihre Kompetenz, jahrelange Erfahrung und Liebe zu Hunden weit über kommerzielle Interessen hinausgeht. – Auch bei Ernährungsfragen wusste sie Rat und steht uns bis heute jederzeit zur Seite.

 

Wir erkannten: Wir sind diejenigen, die unser Verhalten ändern müssen. Der Hund reagiert! – Unser Leben mit Oscar ist angenehm und stressfrei geworden. – Wenn Oscar nicht so reagiert, wie erwartet, hinterfragen wir unser Verhalten. – Jederzeit steht Ute uns für Fragen bereit. Wir fühlen uns bei ihr bezüglich Hund niemals „alleine gelassen“. Irgendwann möchte ich mit Oscar die Begleithundeprüfung machen. Oscar schafft das bestimmt, bei mir sehe ich da eher Probleme. Ich hoffe und glaube, dass Utes Geduldsfaden mit mir noch nicht am Ende ist und freue mich auf viele „Montagnachmittage“, auch wenn ich manchmal frustriert und erledigt nach Hause komme, denn eines ist klar: Ute ist montags derart in ihrem Element, dass einem schon `mal gesagt wird, wenn man sich verabschiedet und den Autoschlüssel sucht (der ja entweder in einer der vielen Taschen oder auf dem Hundeübungsplatz liegt – Angst!!!) und der liebe Oscar zieht an der Leine: Du musst aber wirklich aufpassen, dass die Leine locker durchhängt!

Résume:

Von einem schüchternen Hund ist Oscar mittlerweile zu einem selbstbewussten, aufgeweckten Spielgefährten geworden, der mir und meiner Familie große Freude bereitet. Liebe Ute meine Erwartungen an die Hundeausbildung sind von Dir bei weitem übertroffen worden. Ich kann Dich nur weiter empfehlen und, wenn ich manchmal bei Spaziergängen auf Oscars „gesittetes“ Verhalten angesprochen werde, tue ich das auch!

 

Anne, Klaus und Carolin Rüffer mit Oscar

 

 

 

17.4.09 

  

 
Heike und Robby
 
 
Fast schon beim Wesenstest – Dank Ute wieder Spaß mit dem Hund
Im Laufe der Jahre entwickelte unser Hund Robby immer mehr „Macken“. Was beim jungen Hund noch als witzig durchging, wurde immer mehr zum Problem. Robby sprang an Besuchern hoch und begrüßte sie überschwänglich.
Auch gegenüber Kindern war er stürmisch. Wenn er allein war, legte er sich auf die Couch, letztlich versuchte er sogar unsere sehr selbstbewusste Katze zu dominieren. Da wir nicht mehr weiter wussten und unsere Zeit begrenzt war, musste Robby immer mehr Zeit angeleint auf seinem Platz verbringen. Beim Spazieren gehen musste er an der Leine bleiben – das Spielen mit anderen Hunden fand nicht mehr statt. Der Höhe- bzw. Wendepunkt war, dass er aus unserem Grundstück herauslief und einen andern Rüden böse anbellte und mit ihm balgte.
Das brachte uns zum einen eine Anzeige bei der Gemeinde, zum anderen die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen konnte.
Wir nahmen Kontakt zu Ute auf, die uns zuhause besuchte und zunächst einmal feststellte, dass dieser Hund sich selbst zum Rudelführer gemacht hatte. Er brauchte dringend klare Ansagen und Führung.
Auch wurde seine Ernährung auf hochwertiges Futter und regelmäßige Zahnpflege umgestellt. Um eine Bindung zu uns herzustellen, durfte Robby ab sofort bei uns im Schlafzimmer schlafen. Mit wenigen, allerdings in der Durchführung zunächst recht stressigen, Änderungen unseres Alltags erreichten wir gute Erfolge.
Robby lernte, beim Klingeln zu seinem Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis wir es erlaubten. Zur Belohnung gab es Futter. Auch beim Spazieren gehen und im Kontakt mit Kindern wurde positives Verhalten mit Futter belohnt, negatives Verhalten unterbunden. Außerdem nahmen wir den Hund gezielt mit, so dass sich Übungssituationen ergaben. Und zwischendurch gab es immer mal wieder eine telefonische Rückfrage bei Ute zu dem ein oder anderen Problem und/oder eine gemeinsame Übungsstunde zur Kontrolle unseres Verhaltens mit dem Hund.
Dank Utes Beurteilung unseres Hundes, blieb ihm der Wesenstest erspart. (s. Schreiben im Anhang! Veröffentlichung mit Genehmigung!))
Inzwischen nehmen wir Robby wieder gerne mit auf Ausflüge. Er bleibt zufrieden im Auto, wenn wir vorher oder anschließend mit ihm spielen bzw. mit ihm üben.
Auch in „Gesellschaft“, sowohl von Hunden als auch von Menschen benimmt er sich gut. Ärger mit anderen Hunden gibt es so gut wie nicht mehr, es sei denn er wird selbst angebellt. Aber selbst dann lässt er sich gut mit Futter ablenken bzw. bellt kurz zurück und das war’s auch schon. Es gibt noch eine Menge, die wir mit Robby üben und lernen können – deshalb werden wir das „Fährte suchen“ mit Ute üben und so oft wie möglich, auf ihren Hundeplatz gehen.
Im Moment steht im Vordergrund, dass Robby noch lernen muss, angeleint liegen zu bleiben, wenn wir unterwegs sind, ohne zu jammern oder zu bellen. Aber mit Utes Hilfe werden wir auch das schaffen. 5.4.2009
 
Der Bürgermeister
Der Gemeinde ****
Main-Kinzig-Kreis - Örtliche Ordnungsbehörde -

 

Gemeinde**** * Postfach 9 * 63**
Gegen Empfangsbescheinigung
Frau
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*****
 

 

 

6****

 


Gemeindezentrum **
Telefon:                    060++-0
Durchwahl:                06**
Telefax:                     060**
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 Sprechzeiten
Montag- Freitag, 8.00 Uhr- 12.30 Montag + Mittwoch, 14.00 Uhr- 16 Uhr Abendsprechstunde: Donnerstag, 15.30 Uhr- 18.30 Uhr Sachbearbeiterin: Frau H**

 

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Unser Zeichen 50.0-121-20-1 Hum


Datum: 19.03.2009

 Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von gefährlichen Hunden (HundeVO), Vorfall mit Ihrem Hund am **. November 200*
Sehr geehrte Frau ***,
nach Rücksprache mit der Hundetherapeutin Frau Riedner arbeiten Sie seit dem oben genannten Vorfall intensiv mit Ihrem Hund „***". Dieser wurde sogar von Frau Riedner auf die Inhalte des Wesenstestes, den Umgang mit Kleinkindern usw. getestet und stellt demnach zum jetzigen Zeitpunkt keine Gefahr für die Öffentlichkeit dar. Deshalb sehen wir zur Zeit von einem Wesenstest ab, sehen Sie dafür aber den gesamten Vorfall bitte als Warnung an.
Frau *****, nehmen Sie den Vorfall mit dem Hund von Frau *** bitte sehr ernst, wenn sich in irgendeiner Weise Ihr Hund „****" in der nächsten Zeit nach den Vorschriften der Hunde VO auffällig zeigt, muss ich auf die Vorlage eines Wesenstestes und evtl. sogar einer Sachkundeprüfung von Ihnen bestehen.
gez. Di***

 

(Bürgermeister)