referenzen2011


21.3.2012

Kerstin mit Joy und Patti

März 2012

Liebe Ute,

 

im August 2011 kamen wir auf die Idee unserer knapp 11 Jahre alten Hündin Joy einen Spielgefährten zu besorgen. Joy hasste es allein zu sein und hatte bis vor 2 Jahren immer einen großen Spielkameraden, der leider an einer Magendrehung starb. Durch private Umstände wurde der Hund - zu seinem Verlust - auch noch ziemlich vernachlässigt. Sie schlief viel, spielte nicht mehr mit anderen Hunden und reagierte beim Weggehen kaum noch auf Rufe. Wir dachten … es ist halt ein alter Hund, sie wird eigensinnig.

 

Aus dem Tierheim Frankfurt holten wir die kleine Patti, die sah ja sooo süß aus … und die Info aus dem Tierheim „der Hund wurde abgegeben, weil er nicht allein sein konnte, Teppich und Tapeten anfrisst“ sahen wir gelassen, sie war ja schließlich erst knapp 8 Monate alt. Das wir uns damit einen Problemhund nach Hause holten, der in uns schon seinen 3. Besitzer hatte, war uns nicht bewusst.

 

Patti ließ keinen mehr zur Haustür rein, da sie nicht aufhörte zu bellen – aggressiv zu bellen! Alle Männer wurden angebellt, egal wo. Mein Mann und mein Sohn konnten sie anfangs nicht angreifen, sie wurden geknappt. Nachdem Sie nach und nach meine Eltern, meine Tochter und schließlich auch mich knappte, wusste ich - ohne professionelle Hilfe geht hier gar nichts.

 

Zum Glück fand ich Ute (dem Internet sei Dank), die uns den Weg mit dem Hund umzugehen zeigte. Innerhalb von 14 Tagen hatten wir einen anderen Hund, das aggressive Verhalten war verschwunden. Der kleine temperamentvolle Zwerg braucht einfach viel Beschäftigung. Auf dem Hundeplatz bei Ute lernen wir, wie wir dieses Energiebündel auslasten können und das Beste an der Sache war, dass meine „alte“ Hündin durch Ute auch wieder richtig fit wurde. Auf dem Hundeplatz lernte ich Sie zu beschäftigen und was soll ich sagen … der Hund wirkt 5 Jahre jünger … sie war einfach nur gelangweilt und depressiv, sie hatte keine Aufgabe mehr.

 

So haben wir doch noch den süßen Spielgefährten für unsere alte Hündin gefunden, den wir am Anfang glaubten mitzunehmen, aber ohne Ute wäre dies nie möglich gewesen. Danke, dass Du uns so viel beigebracht hast, denn mittlerweile sehe ich auch schon bei anderen, die Fehler, die ich selbst gemacht habe. Ich hoffe Du kannst noch vielen Mensch-Hund-Beziehungen helfen harmonisch zu werden.

 

Liebe Grüße

 

Kerstin

 

Jan.2012

 

Britta mit Benni

Wesenstest  im Sept.2011 bestanden

Liebe Ute,
 
eigentlich müsste Deine Webseite ja „menschentherapie-hundgerecht“ heißen (grins).
 
Als ich meinen Benny Ende November 2007 im Alter von 8 Wochen bekam, war er am Kopf und an beiden Hinterläufen verbissen; wahrscheinlich von einem Fuchs, denn zwei seiner Geschwister wurden von einem Fuchs gestohlen.
 
Eigentlich wollte ich den Hund nur gesund pflegen, denn er sollte aufgrund seiner Verletzungen vom Rudel getrennt werden.
 
Damals war er sooooo klein .....
 
 
Wie konnte es anders sein, habe ich mich natürlich in das kleine Knäuel „verliebt“ und es behalten.
 
14 Tage später hatte ich voll meine Krise. Wie sollte das gehen? Selbständig, viel unterwegs. Beinahe hätte ich Benny wieder weggegeben, aus Angst, ihm nicht gerecht werden zu können.
 
Aber, eine weitere Woche später war die Krise vorbei. „Andere haben Kinder und Hunde und sind selbständig und es geht auch“. Heute weiß ich, dass es NUR geht, wenn man selbständig ist J!
 
Als Benny ein halbes Jahr alt war, zog ich um, gründete eine WG mit meiner alten Schulfreundin und ihrer Tochter. Haus mit Hof und Garten. Ein Paradies für Benny, seine „Schwester, die Katze Jeannie“ und seinen „Bruder“, Graupapagei Barney.
 
Als Benny etwas ein Jahr alt war, fing er an, immer mal wieder „zu knabben“, was immer nur blaue Flecken zur Folge hatte und was er natürlich verboten bekam. Leider aber nicht mit dem notwendig gewesenen Nachdruck.
 
An dieser Stelle --- hätte ich es damals schon gewusst --- hätte ich Benny richtig „eine verbraten“ müssen, aber , ich habe das wider besseren Wissens „auf die leichte Schulter“ genommen ....
 
Ich war in allen umliegenden Hunde-Clubs, um ihm diese „Unart“ abzugewöhnen, fand aber keine wirkliche Anlaufstelle, weil alle mit einem solchen „Problem“ gar nicht zurecht kamen.
 
Sogar über die Polizeihundeschule hatte ich Kontakt zu einem Trainer aufgenommen, der sich den Hund auch angesehen hatte. Er sagte mir, wenn ich auf eine einsame Insel ziehen würde und keinen Besuch bekäme, dann könnte ich den Hund behalten. Ansonsten müsste ich den Hund „sicherheitsverwahren“. Er schrieb mir für 30 EUR eine Bedienungsanleitung für meinen Hund und meinte, ich könne mich ja noch mal melden. Pffffff!!! Sicher nicht!!!!
 
Bemerken muss ich hierzu noch, dass ich bis dahin mit 4 anderen Mitbewohnern im Haus wohnte, deren Freunde und Familien auch zu Besuch kamen.
 
Bis Benny dann einer Frau, die ihn, obwohl man ihr sagte, sie möge den Hund ignorieren und nicht anfassen, streicheln wollte (weil ... sie kennt sich ja aus mit Hunden ... wenn ich das schön höre.... würrrrrg!!!), in den Unterarm biss und das zur Anzeige kam.
 
Ramona, die Freundin eines Mitbewohners (herzlichen Dank noch mal an dieser Stelle), brachte mich dann zu Ute.
 
GOTT SEI DANK!!
 
Ute war die Einzige, die sich analytisch an das Verhalten von Benny heranmachte, das eine und andere probierte, bis sie herausfand, wie mit ihm vorzugehen ist.
 
Natürlich hat sie in erster Linie MICH therapiert, denn, solange es beim Halter nicht „KLICK“ macht, kann der dem Hund auch nichts vermitteln. Das hat mich fast mehr Tränen als Geld gekostet und Ute ... und auch Paul Heck (lieber Paul ... alleroberherzlichsten Dank und bis bald), schlaflose Nächte!!
 
Am 24.09.2011 hat Benny seinen Wesenstest erfolgreich absolviert und darf ohne Auflagen von mir gehalten und geführt werden!!
 
Das wäre ohne Ute undenkbar gewesen!!!
 
Heute weiß ich natürlich viel mehr und sehe zwischenzeitlich auch die Fehler, die ich gemacht habe, bei anderen.
 
Ich kann nur davor warnen, gewissen „Unarten“ des Hundes zu verharmlosen.
 
Man darf seinen Hund lieben, keine Frage. Aber, der Hund bleibt ein Hund, der seinen Anspruch auf Führung einfordert, sonst nimmt er das Ruder in die Hand .... und spätestens dann .... sehen wir uns bei Ute!!!
 
Heute ist mein Benny ein Schätzchen, dass ich trotzdem immer im Auge behalten muss!!
 
Hier ein Bild mit seinem Bruder Zeus, aus dem selben Wurf, der in unserer Nähe wohnt und uns heute, am 05.11.2011, besuchen kam.
 

21.7.2011

Jeanette und Bruno mit Neo

Wesenstest am 19.7. bestanden

Hallo Ute,

anbei übersende ich Dir 2 Bilder von Neo.

Ich hoffe Sie entsprechen Deinem Geschmack.

 Es war ein teilweise schwieriger Weg zu beschreiten, der aber

durch Deine Beharrlichkeit und konsequente Arbeit mit uns zum Schluss den erfolgreichen

Abschluss der Wesensprüfung ermöglichte. 

Ich wollte mich auf diesem Wege auch nochmals herzlich für die wunderbare

Betreuung bedanken, die Neo und ich, durch Dich erhalten haben.

 Liebe Grüße

 Jeannette

 

 

Tyson mit Sven und Steffi

Februar 2011

 

Die Geschichte vom "bösen" Wolf

 

Liebe Ute,

Tyson ist jetzt fast schon 3 Jahre und wir hatten ihn als Welpen adoptiert. Ein frecher und mutiger kleiner  Kerl, der sich immer freute, neue Leute und Hunde kennenzulernen. 

Mit ca. 1 Jahr hat Tyson sich verändert. Er war ständig aufgedreht und öfters aggressiv, aber ernst wurde die Lage erst, als Tyson unvermittelt Leute biss.  

Wir entschlossen uns dann einen Hundetrainer anzurufen, der der Meinung war, man müsse ihm einfach nur zeigen, wer der Herr im Haus ist und in 10 Wochen haben wir dann den perfekten Hund. Den hatten wir auch! Perfekt bekloppt! Unsere Trainingsstunden bestanden größtenteils darin, auf einem Parkplatz im Kreis zu laufen, sowie eine Reihe von „Hausaufgaben“, die (wie wir jetzt auch wissen) teilweise völlig schwachsinnig waren. So durfte Tyson 3 Monate nur an der Leine geführt werden, damit sich unsere Bindung stärkte. Super Idee, bei einem jungen Hund mit viel Bewegungsdrang. Als dann die Gruppenstunden begannen, wo auch die anderen Hundebesitzer  mit Wurfketten um sich warfen, verstand Tyson natürlich gar nichts mehr und uns machte das Training auch nicht wirklich viel Spaß. Dort wurden ihm andere Menschen eher abgewöhnt statt irgendwas zu therapieren. 

Das Ergebnis unseren harten Trainings  hatten wir dann Weihnachten 2009. Tyson hat ein Familienmitglied ohne (aus unserer Sicht) falsches Verhalten angegriffen und  biss in beide Arme. Wir waren völlig ratlos, schließlich kannten sich die Beiden gut und wir hatten ja 10 Wochen Hundetraining hinter uns. Unser Trainer empfahl uns natürlich ausdrücklich, das Training weiterzumachen. Wir beschlossen aber sofort, nichts mehr vom Training zu machen, die Wurfkette wurde eingemottet und der Leinenzwang aufgehoben, was ihn beides sichtlich erleichterte. Tyson war  die nächste Zeit noch verrückter wie sonst, wollte alles anfallen, was einem entgegen kam und Frauchen ist wochenlang gar nicht mehr alleine Gassi gegangen.

 

Wir hatten also die Wahl ihn abzugeben oder es nochmal mit einem neuen Training zu probieren. So fiel uns ein Flyer von dir in die Hände und nach einem Anruf bei dir ludest du uns zum Kennenlernen auf den Hundeplatz ein, wo wir uns alles angucken durften. Wir durften sogar auf dem Platz mit Tyson spielen, sowas kannten wir gar nicht. Vor allem machte es Tyson Spaß und beim ersten beschnuppern merkte man gleich, dass du wesentlich kompetenter bist als dein VorgängerJ. 

Bei uns zu Hause hast du dir Tyson genau angeschaut, und hast uns gezeigt, wie wir uns besser verhalten können. Auf dem Hundeplatz haben wir auch viel gelernt, aber vor allem unser Stinker hat dort immer den meisten Spaß.

 Inzwischen können wir an Menschen vorbei gehen oder Tyson lässt sich auch langsam von Fremden anfassen, das war vor 1 Jahr noch undenkbar. Natürlich ist er noch extrem skeptisch, aber wir wissen jetzt ja, wie wir uns verhalten müssen.

 Also, als nächstes arbeiten wir an der  Erziehung J und dann haben wir wirklich unseren perfekten Hund J

 

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22. Februar 2011

Angelika mit Tailer

Liebe Ute,

nun ist schon eine ganze Weile vergangen, d.h. über 3 Jahre seit meinem ersten Bericht (Herbst 2007) über Tailer. Inzwischen ist sooooooo viel passiert und es gibt wieder nur positives zu berichten.

Tailer ist ja nun ein ganz anderer geworden und von seiner ursprünglichen großen Angst vor allem ist nur noch ganz ganz wenig übrig geblieben. Zusammen haben wir ja mächtig viel bei Dir auf dem Hundeplatz trainiert und die Einzelstunden mit Dir haben uns zu dem jetzigen Stand gebracht.

Ohne Dich wäre das wohl mit diesem Hund nie möglich gewesen.

Inzwischen war es jetzt auch möglich die Begleithundeprüfung im November 2010 mit Tailer zu absolvieren. Ich hab’s geschafft. Tailer hat bestanden und ich bin total glücklich. 2007 hätte ich das noch für unmöglich gehalten, bzw. da war ja nicht einmal daran zu denken.

Dadurch wir auch immer die Fährtenseminare bei Dir mitgemacht haben können wir nun auch eine Fährtenprüfung im April anstreben. Fährten suchen macht Tailer unheimlich viel Spaß und mit Deiner Hilfe werden wir wohl da auch noch einiges erreichen. 

Inzwischen ist es ja auch ohne Probleme möglich an anderen Hunden, auch wenn die nicht gut drauf sind...lach, vorbei zu gehen. Das haben wir nun auch geschafft.

Betonen möchte ich hier noch mal ganz deutlich, dass Du nicht nur

meinen Tailer so weit gebracht hast, sondern auch mir viel über Hundeverhalten vermittelt hast und somit bin ich sehr viel sicherer

im Umgang mit Tailer geworden. Hab ja unbewusst soooo einiges falsch gemacht.

Am Anfang habe ich nicht daran geglaubt, dass wir irgendwann mal zu diesem heutigen Punkt kommen. Tailer braucht jetzt nur noch den letzten Schliff.

An dieser Stelle tausend Mal Dank für Deinen Einsatz, die Geduld mit mir und freu mich auf weitere Stunden um dem Traumgespann – Tailer und ich – noch ein Stück näher zu kommen.

 

Ich hoffe, Du kannst noch vielen solcher Hunde zu einem zufriedeneren Zusammenleben mit Frauchen/Herrchen verhelfen. Du hast das Händchen dafür.

 

Viele liebe Grüsse von Angelika und Tailer

 

Tailer und Angelika bei der Begleithundeprüfung

im Hintergrund Richter und Prüfungsleiterin